Verrauchte Balladen

Herr Merx, seit wann sind Sie bei Taylor Wessing?
Ich war als Referendar bei Taylor Wessing in Hamburg, als Rechtsanwalt danach aber erst einmal in zwei anderen Kanzleien tätig. In dieser Zeit habe ich Herrn Dr. Rehmann von der Münchner Life Sciences & Healthcare Gruppe von Taylor Wessing kennen gelernt. Wir trafen uns damals regelmäßig vor Gericht und haben uns so schätzen gelernt. Im Dezember 2006 sind wir dann zusammengekommen.

Was waren die Gründe, sich für Taylor Wessing zu entscheiden?
Mit ausschlaggebend waren die Entwicklungschancen im Life Science Bereich, insbesondere die Aussicht, neue Strategien mitzuentwickeln und mit umzusetzen. Da steckt Potential drin, zumal Taylor Wessing auch in diesem Bereich einen ausgezeichneten Ruf hat. Außerdem gefiel mir der kollegiale Stil untereinander.

Welches Fazit können Sie heute ziehen?
Einer meiner ersten Eindrücke hat sich voll bestätigt, nämlich daß die persönlichen und beruflichen Freiheiten bei Taylor Wessing größer sind. Als ich im Oktober 2007 zum zweiten Mal Vater geworden bin, hat Taylor Wessing sehr viel  Rücksicht genommen, war flexibel und unbürokratisch. Insgesamt kann man bei Taylor Wessing mehr von seinem individuellem Charakter einbringen und leben als in anderen Kanzleien.

Was hat es mit den Jam Sessions in Salamanca auf sich?
Während eines Sprachaufenthalts in Spanien habe ich einen englischen Jazzpianisten kennengelernt, mit dem ich regelmäßig Konzerte in einem Jazz Club in Salamanca gegeben habe, meistens Balladenabende. Klavier und Saxophon, sehr romantisch. Großartige Abende, aber auch sehr verraucht und ungesund. Unterm Strich war es für mich die richtige Entscheidung, nicht eine Musikerkarriere zu verfolgen, sondern ins juristische Metier zu wechseln.